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Bürgerumfrage

Hirschfeld, den 03.12.2020

 

Liebe Hirschfelder*innen,

bezugnehmend auf die vergangene Bürgerumfrage möchten wir uns für die große Beteiligung und Ihre damit verbundene Offenheit sowie Ihre Initiative für Ihre Heimat bzw. Gemeinde herzlich bedanken.

Ziel dieser Umfrage war es, im Rahmen unseres Dorfentwicklungskonzeptes eine aktive Bürgerbeteiligung zu erreichen und die daraus resultierenden Ideen und Vorschläge sowie Hinweise in die Arbeit der Gemeindevertreter mit einzubringen. Denn nur wenn Sie Ihre Wünsche und Vorschläge äußern, können wir Veränderungen anstreben und somit die Lebensqualität im Ort verbessern.

Gegenwärtig arbeiten wir an Möglichkeiten, wie wir Sie regelmäßig, auch außerhalb des Amtsblattes, mit Informationen versorgen können. Geplant sind „Kummerkasten“, „Runder Tisch“ etc. Auch sollen im nächsten Jahr die „jungen Traditionen“ wie „Stammtisch für Unternehmer“ sowie Veranstaltungen zu „Jugend macht Politik“ weitergeführt werden. Ein Bürgercafé für interessierte Hirschfelder sowie Seniorennachmittage in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub sind geplant.

Mit der angestrebten Verbesserung der Lebensqualität im Ort gehen aber auch bauliche, infrastrukturelle und soziale Herausforderungen einher. Diese benötigen, wie alle Veränderungen, aber auch Zeit.
Zeit, um die genannten Herausforderungen auf rechtlich und planungstechnisch sichere und feste Säulen zu setzen.

Die Fragestellungen wurden bewusst offen gehalten, sodass das größtmögliche Maß an Rückmeldungen erfolgen konnte. Dennoch ist uns bewusst, dass das eine oder andere Anliegen nicht immer im vollsten Umfang dargestellt werden konnte. Daher sind Sie jederzeit eingeladen, sich im Rahmen der Bürgermeistersprechstunde oder während der Bürgersprechstunde zur Sitzung Ihrer Gemeindevertretung zu äußern.
Wir und auch Sie wissen aber, dass nicht alle Wünsche und Vorschläge in der Verantwortung der Gemeindevertretung liegen. Dies gilt insbesondere für den Bau von Gewerbegebieten, der Bereitstellung von Bauland, der Schaffung von Arbeitsplätzen, der Durchführung von Veranstaltungen sowie politische Meinungsbildung. Wir können gewisse Rahmenbedingungen schaffen und Kontakte herstellen, jedoch liegen die Entscheidungen und Durchführungen am Ende bei Firmen, Unternehmen, Vereinen, anderen öffentlichen Trägern und Institutionen und zuletzt auch bei Ihnen als Bevölkerung.

Aus den Rückmeldungen ergaben sich grob folgende Schwerpunkte, an denen wir als Gemeindevertreter mitunter bereits arbeiten: Die ärztliche Versorgung, die Lebensmittelversorgung und die Sanierung der Straßen und Gehwege. Die Verschönerung des Ortes durch mehr „Grün“ mit Pflanzen und Bäumen. Die Erweiterung der Kita-Öffnungszeiten sowie der Erhalt von Schule sind Ihnen ebenso wichtig wie die Entwicklung der Infrastruktur und die bessere Nutzung unserer Waldbühne. Beispielsweise sind die Schaffung von Sitzmöglichkeiten, die Gestaltung der Dorfmitte und somit der Bushaltestelle sowie der Ausbau der Gehwege auf der Hauptstraße schon geplante Investitionen für die kommenden Jahre. Die aus der Umfrage für uns resultierenden Ziele werden bearbeitet und prioritär ins Dorfentwicklungskonzept eingebracht.

Die Zusammenarbeit ALLER in der Gemeinde liegt uns am Herzen und sollte auch ein „Muss“ bleiben, wenn es um die Entwicklung unserer Gemeinde geht. Nur gemeinsam und mit der Unterstützung aller können gesetzte Ziele erreicht werden.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Gemeindevertretung bei all denen bedanken, die durch ihre großartige Arbeit das Gemeindeleben bereichern und die Arbeit der Gemeindevertretung unterstützen. Wir danken unseren Ehrenamtlern, den Vereinen und all denen, die unkompliziert helfen und unterstützen.

Gehen wir also unsere nächsten Aufgaben gemeinsam unter dem Motto: „Für unsere Gemeinde, ein vertrauensvolles Miteinander aller!“ an. Das Motto soll auch weiterhin die Zusammenarbeit aller vier Gemeinden unseres Amtes prägen.

Es grüßt sie Ihre Bürgermeisterin Ivonne Haase mit Ihrer Gemeindevertretung 

Die aufgeführten Punkte wurden unverändert aus den Daten der Umfrage entnommen. Grammatik und Ausdruck obliegt den Umfrageteilnehmern.