Auszug aus Pressemitteilung Nr. 226 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg

Pressemitteilung
Nr. 226 vom 27. Juli 2012
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Grund- und Gewerbesteuerhebesätze aller Kommunen Deutschlands für das Jahr 2011 im Internet veröffentlicht
Welche Kommune in Deutschland bietet den Unternehmen den günstigsten Gewerbesteuerhebesatz?
Wo sind für Landwirte und wo für Hauseigentümer die
Grundsteuerhebesätze am höchsten?
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stehen diese Informationen ab
sofort kostenlos im Internet zur Verfügung. Die Gemeinschaftsveröffentlichung der
Statistischen Ämter des Bundes und der Länder beinhaltet für alle knapp 11 300 deutschen Kommunen Angaben zu den Hebesätzen der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen),

der Grundsteuer B (für sonstigeGrundstücke) und der Gewerbesteuer im Jahr 2011.

Beim Vergleich aller 419 Städte und Gemeinden des Landes Brandenburg reichte die Spanne der örtlichen Hebesätze bei der Grundsteuer A von 150 Prozent in Hirschfeld, Landkreis Elbe-Elster, bis 847 Prozent in Schwielochsee, Landkreis Dahme-Spreewald. Die Gemeinde Hirschfeld meldete auch bei der Grundsteuer B mit 250 Prozent den niedrigsten Wert, den höchsten Hebesatz verzeichnete mit 493 Prozent die Landeshauptstadt Potsdam. Der Gewerbesteuerhebesatz war mit 450
Prozent, wie schon 2010, ebenfalls in Potsdam am höchsten.
In Berlin betrugen die Hebesätze bei der Grundsteuer A 150 Prozent, bei der
Grundsteuer B 810 Prozent und bei der Gewerbesteuer 410 Prozent.
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Eine ZIP-Datei der Veröffentlichung „Hebesätze der Realsteuern in Deutschland,
Ausgabe 2011“ steht im gemeinsamen Datenangebot der Statistischen Ämter des
Bundes und der Länder unter www.statistikportal.de, Rubrik: Veröffentlichungen,
zum kostenlosen Download bereit.
Über das Datenangebot des Bereiches Öffentliche Finanzen informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Telefon: 0331 8173-1210, Fax: 0331 27548-1062
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