Ein neues Storchennest erwartet seine Mieter

Im vergangen Jahr kippte der Sturm den Storchenhorst an der alten Stallanlage vom Mast. Nach einem Hilferuf des Rentners Heino Leuschner, errichteten Mitarbeiter der Envia, neben dem alten Standort einen neuen Mast mit einem runden Metallaufbau. Die Freude bei den Hirschfeldern war groß.

 

Gottfried Grau, der das Treiben der Störche 15 Jahre beobachtet und dokumentiert hat, wusste zu berichten, dass in den vergangenen Jahren immer zwischen dem 28 März und dem 5. April, die Hirschfelder Störche eintreffen. Dann feiern sie Hochzeit und bauen eine „Kinderstube.

Der Rentner Werner Pfennig glaubt zu wissen, dass Störche nur im äußersten Notfall auf Metallgestellen bauen. Er organisierte schnell ein altes Wagenrad und band gemeinsam mit dem einstigen Hausmeister der Schule, Helmut Pfennig, ein Reisiggeflecht darüber. Damit sollen die Störche wieder angelockt werden. Die Vorarbeiten für den Horstbau hatten die beiden Rentner übernommen. Fertigstellen müssen  ihn aber die Störche.

Die Mitglieder des Hirschfelder Spielmannszuges Günter Müller, Mario Krause, Thomas Schöne und Andre` Schmidt besorgten eine Hebebühne. In luftiger Höhe setzten sie den „artengerechten“ Nistplatz  auf den Metallring.

Rainer Klembt legte den alten Betonmast fachgerecht um.

 Nun wird es spannend. Kommen wie jedes Jahr „unsere“ Störche wiederund werden sie ihr neues zu Hause annehmen? Nicht nur die Nestbauer, sondern alle Hirschfelder würden sich darüber freuen und bedanken sich bei den Nestbauern für ihre Initiative.

 

(Test/Foto: Wolfgang Kniese)

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