Sonntag 5 Stunden Musikparade voller emotionaler Eindrücke!

Wir beginnen mit der Berichterstattung zur Musikshow mal am Ende.
Werner Pfennig welcher in Hirschfeld auch unter den Namen Werner Scheunert bekannt ist, stellte sich vor die Tribüne und rief zu den noch reichlich versammelten Gästen: " Jetzt merkt Euch mal eines, ich bin nun 75 Jahre alt, aber das was ihr heute hier erlebt habt seht ihr die nächsten 10 Jahre nicht gleich wieder."
Sicher wird Günther Müller, der Chef des Spielmannszuges alles in die Wege leiten um auch in den nächsten 10 Jahren den Besuchern solche schöne Feste zu bieten, dennoch zeigt dieser Kommentar wohl eine Wertigkeit auf. Qualitativ wie auch quantitativ gewinnt dieses Fest über die letzten Jahre an weiteren Zuspruch. 
Großartig als die Festmoderatoren Wagner und Timm die Welle bei jeden einmarschierenden Zug mit den tausenden Besuchern zelebrierten. Man kam sich tatsächlich wie in einer Fussball WM-Arena vor! Toll die Eurovisionshymne, geblasen von Musikern aus Holland, Polen, Deutschland!Eindrucksvoll die Böller des Schützenvereins aus Hirschfeld! Es folgte das gemeinsame Spiel aller 10 anwesenden Musikvereine aus dem In- und Ausland.
Die Einzeldarbietungen aller Musikvereine waren zu keiner Zeit langweilig, denn jede Musikformation verstand es das Publikum zu Beifallsstürmen hinzureißen. Bewusst möchten wir keine der 10 anwesenden Formationen hervorheben, denn Sie haben alle einen verdammt sehr guten Job gemacht!!! Dafür ein dickes DANKE.
 
Eigentlich sollte man jetzt schließen mit der Nachbetrachtung, wenn da nicht noch 2 weitere Top-Highlights folgten! Ann-Marie aus Schottland sang mit den Crossed Swords Pipes & Drums, welche dem britischen Militär unterstehen, den Song "Amazing Grace". Freudentränen standen einem Großteil des Publikums in den Augen! Und dann sang Maria Krause (Mega Show Talent 2009) die deutsche Nationalhymne, musikalisch begeleitet vom Blasorchester aus Ruda Slonska aus Polen! Leute Leute Leute was sagte doch gleich "Scheunerts Werner"....
 
(Bernd Trobisch)

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Musikfest 2010 (Musikshow) (SO, 13. Juni 2010)

Bei, wie gewohnt, strahlendem Sonnenschein ging die große Musikshow am Sonntag über die Bühne. Auf der Bühne konnten neben dem Landrat Christian Jaschinski die Landtagsabgeordnete und Jurorin beim MST, Anja Heinrich, sowie der Amtsdirektor des Amtes Schradenland, Thilo Richter begrüßt werden. Mit 25 ° C war es dabei nicht zu warm und außerdem blies ein kleines Lüftchen über den Waldsportplatz. Diese Brise fanden alle, wohl außer dem Schellenbaumträger, denn der muss mit jeder kleinen Brise kämpfen, recht angenehm. Eine fantastische Neuerung lief auf Anregung von Wieland Wagner, der wie gewohnt gekonnt moderierte, fast automatisch ab. Jedes Mal wenn eine Formation in das Waldstadion einbog, lief eine La Ola Welle rund um, fast hätte ich Stadion geschrieben, den Waldsportplatz. Bei den wieder tausenden Zuschauern  schon ein imposantes Bild. Wenn das der DFB gesehen hätte würde er die Zuschauer wohl ausborgen und nach Südafrika fliegen. Aber nicht nur auf den Zuschauerrängen, vor allem auf dem Rasen des Waldstadions, jetzt habe ich doch noch Stadion geschrieben, wurde ein wahres Feuerwerk gezündet. Zunächst im wahrsten Sinne des Wortes ein Böllerfeuerwerk vom hiesigen Jagd- und Schützenverein. Anschließend im musikalischem Sinne, von den einzelnen teilnehmenden Zügen. Alle traten im Sinne von Musikmanager Peter Koster aus Holland auf; „nicht Quantität sonder Qualität ist wichtig“. Wenn sich dann Quantität noch mit Qualität vereint, wie das bei der „Crossed Swords Pipe Band“ oder beim Fanfarenzug Strausberg, hält es das fachkundige Hirschfelder Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Apropos Fanfarenzug Strausberg, wer nun ein Haar in der Suppe sucht, unsere Freunde aus Strausberg sind dieses mal nicht als Erster von der Fanfaronade angereist, es war diesmal nur der 2. Platz, aber ich bin mir sicher auch das ändert sich wieder. Eines haben die Moderatoren Wieland Wagner und Ingolf Timm noch zu erklären. Wer nicht bis zum nächsten Jahr warten will, hier ist die Erklärung. Die Frage war warum tragen die Musiker unterschiedliche Kilts. Hier diese und noch zusätzliche Erklärungen: Typisch für den Kilt ist das Karomuster, der Tartan. Viele Tartans tragen den Namen des Clans, dem sie zugeordnet sind. Wer es sich leisten konnte, trug die für das Hochland typischen langen Hosen, die Truis, Ob man den Kilt mit oder ohne Unterwäsche trägt, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Nur beim schottischen Militär gab es feste Regeln, allerdings ist diese Frage heute jedem Soldaten selbst überlassen.

Überrascht war ich von der Juniorband des Spielmannszuges Oberlichtenau. Mein Fazit: Wie die Alten sungen so zwitschern auch die Jungen. Wie schon am Freitag und Samstag konnte das Blasorchester Ruda Slonska und natürlich seine Majoretten überzeugen. Die deutsche Nationalhmne mit der Siegerin des Mega-Show-Talents von 2009, Maria Krause, wäre ohne unsere polnischen Freunde nicht möglich gewesen. Erwähnenswert die Crossed Swords Pipe Band wiederholte für die heutigen Zuschauer mit Sängerin Ann-Marie Vickers „Amazing Grace“ und wurde natürlich dementsprechend gefeiert. Alles in allem war es wieder ein absoluter Höhepunkt nicht nur für Hirschfeld und den Elbe-Elster Kreis, sondern wohl für ganz Brandenburg oder gar dem Osten Deutschlands.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Hirschfeld
So, 13. Juni 2010

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